Graffiti Projekt – Jugendhaus

Neues Leben im Jugendhaus Röbel

Drei Ferientage voller Farbe, Ideen und Gemeinschaft: Mit dem Graffiti-Workshop im Jugendhaus Röbel fiel der Startschuss für die Sommerferien – und zugleich für neues Leben im Jugendhaus. Insgesamt 15 Jugendliche aus dem Amtsbereich Röbel nutzten die Gelegenheit, ihre Vorstellungen und Ideen mit der Spraydose auf legale Flächen zu bringen.

Unter der fachkundigen Anleitung von Andreas Unger vom Kulturverein Röbel lernten die Teilnehmenden verschiedene Graffiti-Techniken und den sicheren Umgang mit der Spraydose kennen. Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Kunstwerk entstand Schritt für Schritt etwas ganz Eigenes – individuell, bunt und voller Persönlichkeit. Dabei konnten sich die Jugendlichen ausprobieren, Neues lernen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Das von der Partnerschaft für Demokratie Amt Röbel-Müritz geförderte generationenverbindende Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Kunst Menschen zusammenbringt und junge Menschen stärkt. Gleichzeitig setzte der Workshop ein bewusstes Zeichen gegen Schmierereien und hetzerische Parolen im Stadtbild. Die Jugendlichen erfuhren, dass Graffiti eine anerkannte Kunstform ist – wenn sie auf dafür vorgesehenen Flächen, in diesem Fall metergroße Spanplatten, entsteht.

„Ich habe Musik, Kunst und Kindheit vermischt. Es ist etwas aus der Welt um uns herum und auch etwas von mir allein“, beschreibt Maja ihr Kunstwerk. Damit bringt sie die kreative Freiheit zum Ausdruck, die den Workshop für die Jugendlichen zu einer besonderen Erfahrung machte.

Doch nicht nur das Sprayen stand im Mittelpunkt. Das Jugendhaus Röbel bot an allen drei Tagen viel Platz für Begegnung, Austausch und gemeinsame Erlebnisse. Bei Tischtennis, Spielen und in den Pausen wurde gelacht, geredet und neue Freundschaften entstanden.

Die entstandenen Kunstwerke verleihen dem Jugendhaus künftig eine ganz persönliche Handschrift und machen sichtbar, was entstehen kann, wenn junge Ideen Raum bekommen. Schon bald werden die Werke außerdem im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Besonders Tino Ollenburger (ollyfood), der die Jugendlichen an allen drei Tagen mit einem kostenlosen warmen Mittagessen versorgte, dem Kulturverein Röbel/Müritz e. V., sowie Peter Below vom Sozialverband Röbel, der das Projekt tatkräftig unterstützte.

Am Ende blieben nicht nur farbenfrohe Graffiti, sondern auch neue Erfahrungen, Gemeinschaft und das gute Gefühl, gemeinsam etwas Bleibendes geschaffen zu haben.

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